Alle Rundbriefe

Rundbrief 12/ 2016: Geil auf Gewalt? Mitnichten! Hier ist Dein langweiliger Frieden.

beim letzten Philocafé haben wir uns gewünscht das Thema „Frieden“ zu besprechen. Am kommenden Sonntag, 11. Dezember 2016, bin ich ab 15:00Uhr endlich bereit mich mit Euch über das weihnachtliche Thema zu beraten. Dies nicht nur weil ich fasziniert bin von Gewalt und sie mich fast alltäglich erschüttert, sondern auch ganz einfach deswegen, weil ich die Geilheit auf Gewalt satt habe.

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Rundbrief 10/2016: Wenn der Krieg Vater aller Dinge ist,...

Vom Anfang der griechischen Philosophie sind nur einige in Stein gehauene Fragmente überliefert. Der dunkle Heraklit beispielsweise - einem ionischen Philosophen aus Ephesos (520-460 v. Chr.) - hat die berühmte Phrase: „Krieg ist der Vater aller Dinge […].“ (DK 22 B 53)1 in Stein gekratzt.

Diese Phrase fasziniert nicht nur mich. Der Krieg - den ich mit Gewalt, Konflikt und unendlichem Leid assoziiere – tritt als eine dunkle, alttestamentarische Vaterfigur auf. Einem übermächtigen Wesen gleich sind väterliche Kriege selbst bewegendes Prinzip das alle Dinge in sich birgt. Ich habe über die Jahre den Satz in vielen verschiedenen Kontexten immer wieder auf eine andere Art verstanden, er hat also eine große Interpretationsvariabilität (Eco 1998: 152). Mittlerweile drängen sich mir jedoch folgende vier Fragen an Heraklit auf:

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Rundbrief 7/2016: Alles war tautologisch und ist jetzt antagonistisch: Nachbarschaft!

Liebe Liebende,

Verirrt bin ich und erschrocken hetze ich auf meiner Flucht durch einen Dschungel. Schiebe mechanisch Hindernisse beiseite, zwischen denen ich zunehmend resignierter hindurch drängele. Orientierung fehlt völlig. Ich habe nur Lianen und andere Gewächse im Blick. Sie verhängen den entgrenzten Dschungel grün-schwarz, der sich dunkel in sich selbst verliert. Warum bin ich gehetzt, suche ich doch nach erholsamem Ausgleich, Ruhe und Muße?

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Rundbrief 4/2016: Sympathisch mit Leben und Tod!

Liebe philosophisch interessierte Rundbriefleser und Leserinnen,

„Tod oder Lebendig“ heisst eine Platte des deutschen Rappers Kool Savas. Tod und Leben schleißen sich bei Kool Savas aus: entweder - oder. Alternativ könnte er auch beides als gleichzeitig annehmen: sowohl als auch oder als Konstruktionen entlarven und zenbuddhistisch entleeren: weder - noch. Warum entscheidet er sich für die erstere Lösung und nicht für die Zweite oder Dritte?

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Rundbrief 3/2016: Alter ist sexy! Aber meistens auch noch arm und allein.

Liebe LeserInnen,

Alter, ist keine Krankheit und Alter ist nicht sexy. Aber gerade diese Tage haben wir es wieder gehört: Alter ist arm. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat festgestellt, dass eine Lawine der Altersarmut droht: 12,5% der Deutschen leben unterhalb der Armustgrenze, davon ¼ sind Rentner.Die Quote der altersarmen Rentnerinnen und Rentner ist seit 2005 um 46 Prozent angewachsen und damit so stark wie bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe.

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Rundbrief 1/2016: Alter, Mein Kampf!

Liebe RundbriefleserInnen,

wie ich der Presse entnehmen durfte ist der Klassiker „Mein Kampf“ des Schmalspurphilosophen Adolf Hitler als kritische Edition wieder aufgelegt. Darin wird das 800 Seiten umfassende Originalwerk ergänzt durch etwas weniger als doppelt so viele Seiten Anmerkungen, Kommentare und Einleitungen. Es gibt viele Erläuterungen zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie zur Instrumentalisierung als politische Kampfschrift, systematische Nachweise und Klärungen, woher einzelne der Gedanken und Ausführungen Hitlers ursprünglich stammen.

Ich frage ob... ...mehr lesen.

Rundbrief 11/2015: Liebe Fremde, lasst mich bitte nicht mit den Deutschen allein!

Liebe RundbriefleserInnen,

einige von Euch wissen aus eigener Erfahrung, dass sich Denk- wie Lebenswege nicht immer vorausplanen lassen. Vergangene Woche passiert beispielsweise folgendes (während ich versuche das kommende Philocafé thematisch an das vergangene anzuknüpfen):

Ich überfliege einen meiner eigenen Texte zum Thema „Integration“ und lande prompt bei einer Recherche zur Xenophilie. Xenophilie ist die „Liebe, Freundschaft und Affektion zum Fremden“ welche sich über den Unterschied zum Fremden hinweg setzt und das Fremde zur Geltung bringt. Naheliegend setze ich meine Lektüre zum Thema Fremdheit fort. Nachdem ich mehrere male in dem Buch „Der Fremde in uns“ (Arno Grün 2010) geschmökert habe, denke ich lange über Entfremdung, Unsichtbarkeit und Identität nach. ...mehr lesen.

Rundbrief 10/2015: Ein Maulkorb für die Demokratie!

Liebe polit-philosophische RundbriefleserInnen,
Demokratie ist ein zweischneidiges Schwert, wie bereits Aristoteles in seiner "Politik" herausgestellt hat. Auf der einen Seite kippt sie leicht in die Herrschaft des Pöbels, der sich von hinterlistigen Demagogen angezogen, nur all zu leicht als verführbar erweist. Auf der anderen Seite kann sie erstarren und zur tyrannischen Oligarchie verkommen, beispielsweise wenn ausgewählte Experten für sich zu wissen beanspruchen, was gut für's Volk sei.

In diesen Zusammenhang passt das Angebot der Stadt Freiburg...mehr lesen.

Rundbrief 9/2015: Sich für die Belange vor Ort einsetzen!


Berührt bin ich vom Rechtsextremismus seit früher Kindheit an. Wie könnte ich nicht? Mein Nachnahme "Adolph" ist von den meisten Deutschen negativ konnotiert. Bei manchen Menschen kommt seine Nennung gar der Nennung des Unaussprechlichen gleicht. Umgekehrt macht mich die Erinnerung an laute Rufe von Bekannten: "Hei(l) Adolph!" mit ausgestrecktem rechten Arm, micht heute noch Schämen. Mehr lesen...

Rundbrief 7/2015: Wie ein Schwimmkurs für mehr Gerechtigkeit im Haifischbecken sorgt

Sehr geehrte Philosophen und Philosophinnen, liebe RundbriefleserInnen,
auch in diesem Monat bin ich wieder eifrig am Philosophieren, zwangsweise. Denn als Pflegehelfer für eine Zeitarbeitsfirma schlagen viele Fragen zur Gerechtigkeit über mir zusammen. Wohlgemerkt erlange ich als Leiharbeiter keine Einblicke in stressfrei geführte „Pflegeschiffe“ mit gediegener Atmosphäre und achtsamen Mitarbeitern. Statt dessen schwimme ich auf Schiffen mit, die in schwierigen Gewässern um das Bermudadreieck: „Humanität, Ökonomie und Arbeitsorganisation“ ins Ungleichgewicht geraten sind. Im Folgenden möchte ich die vier Klassen- Besatzung des Schiffs vorstellen.

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Rundbrief 6/2015: Vom Zwang zum Glück bei der Geburtsarbeit

in der letzten Woche war mein Geist aufgrund anstrengender, regelmäßiger und viel zu Früh beginnender Arbeit (6:30 Uhr!) nur in seltenen Momenten hell genug wach. Entsprechend selten konnte ich über das „Glück“ nachdenken, geschweige denn konzentriert lesen. Trotz Zerfahrenheit zwang ich mich zur Lektüre. Dafür hatte ich mir die "Die Pflicht glücklich zu sein" von Alain (1886-1914) ausgesucht. Das ging einigermaßen gut, denn Alain kommt mit kurzen, oft nur einseitigen Aphorismen aus. Auch wenn ich das Buch regelmäßig mit mir rumgetragen habe, darüber nachsinnen konnte ich in meinem zerfahren Zustand kaum.

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Rundbrief 5/2015: Schlechte Nachricht als gute Nachricht - bereichernde Kulturverschmutzung!

Liebe RundbriefleserInnen,
um den Ernst des Lebens kennen zu lernen brauche ich nicht ans andere Ende der Welt, beispielsweise auf eine karibische Insel zu fliegen. Denn die ehemaligen Bewohner untergegangener Heimaten tapern zunehmend häufiger als Flüchtlinge um den Weltball (laut UNHCR etwa 16,7 Millionen in 2013). Sie transportieren dabei ihre eigenen Rituale und Gewohnheiten, genauso wie Denk und Handlungsweisen. Unter Umständen geraten sie dabei in vielfältige Gegensätze zu meinen schriftlich fixierten, grecozentrischen Denktraditionen.

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Rundbrief 4/2015:Rundbrief 4/2015 Vom drohenden Krieg und der kommenden Pflegeberatung

Das kommende Philocafe, am Sonntag, den 19.4.2015, um 15:00 Uhr, in der Pro Seniore Residenzbibliothek hat Erzählungen vom Kriegsende zum Thema. Das hat fast nichts mit Pflegeberatung zu tun. Außer vielleicht, dass die Teilnehmenden wie immer versuchen verborgenen Potentiale zu entdecken und ihre Wahrnehmungen zu schärfen. Schließlich sprechen wir mir orginal Zeitzeugen welche uns von ihren Erfahrungen mit der epochalen Transformation erzählen.

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Rundbrief 3/2015: Drogen sind Bildung

Liebe RundbriefleserInnen, mir schwirrt der Kopf! Nicht von Drogen sondern vom Versuch zwei gleichzeitige Ansprüche zu vermitteln. Anspruch 1 nenne ich Geldanhäufung, namentlich mittels: Marketing- und Akquisestrategie, Wirtschaftskonzept, Steuererklärung, Verkaufsskript und Aktienkurse. Dieser Anspruch scheint quer zu meinem zweiten Anspruch zu liegen. Anspruch 2 ist: Ich will über „Bildung im Nahrraum“ nachdenken.

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Rundbrief 2/2015: Das Narrenschiff ist gesunken!

Liebe Philosophen und Philosophinnen,

in den letzten beiden Wochen habe ich mir oft überlegt wie wir das Tabu anrührende und eine Todesdrohung beinhaltende Thema "Prävention und Missbrauch" im Philocafe thematisieren könnten. Sogar das Narrenschiff von Sebastian Brant (1494) hatte ich bemüht um das Unaussprechliche gemeinsam zu besprechen. Schließlich gilt nach einer modernen Adaption nur der frei von Narretei der in Anstalten, Heimen und Gefängnissen lebt. Die restliche Welt hingegen steht närrisch auf dem Kopf. Ein gar nicht mal so abwegiger Gedanke die Welt auf den Kopf zu stellen um sexuelle Tabus zu besprechen, mit denen die wenigsten von uns direkte Erfahrung gemacht haben dürften.

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Rundbrief 1/2015: Durchs Dunkel ins Licht...

Chers amis,

Je ne suis pas Charlie. Denn ich bin kein demokratischer Mythos der uns medial ins kollektive Bewusstsein eingeschrieben ist. Ich war gezwungen mir die Inszenierung anzusehen, ich vollziehe die Geschichte nach und ich werde fragen ob die Geschehnisse wirklich differenziert genug dargestellt sind. Wer sind diese Menschen die sich durch Karikaturen verletzt fühlen? Warum reagieren sie gewalttätig auf Bilder? Und warum bin ich eigentlich kein dänischer Karikaturist geworden? Solche Karikaturen hätten mir auch gelingen können. Denn ich hab auch schon peinliche, grenzüberschreitende, ja sogar verletzende Witze auf Kosten anderer gemacht und es nicht einmal gemerkt. Pardonne moi, Charlie.

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Rundbrief 12/2014: Rundbrief 12/2012: "Frieden bedeutet Krieg." Amen! Aus.

Liebe Philosophen und Philosophien,

eine Kriegsverdrängung kennzeichnet nicht nur mein Studienfach, die Soziologie (vgl. Handelsblatt 14.10.2012), sondern weltweit nimmt auch die Anzahl von Demokratien stetig zu.

Weltweiter Friede ist jedoch nicht automatisch mit Demokratie verbunden. Denn...Mehr lesen...

Rundbrief 11/2014: Rundbrief 11/2014: Alle 5 Sekunden verhungert ein Kind

Liebe Leser und Leserinnen,

eine Vorstellung versucht und verführt mich. Denn ich bin gezwungen immer wieder an etwas Begehrliches zu denken und ich habe ein wohlig-angenehmes, aufgeregt kribbelndes Gefühl dabei. Diese Vorstellung bringt mein Blut in Wallung, lässt mir das Wasser im Mund zusammen laufen und lockt zugleich mit dem ungeahnten Hochgefühl und einer angenehmen Erleichterung vom zwanghaften Denken.

Ebenso geht es vielleicht dem Mädchen und seiner Mutter im Märchen vom „Süßen Brei“. Zunächst dreht sich das Denken und Fühlen von hungiger Mutter und frommem Kind nur...Mehr lesen...

Rundbrief 10/2014: Der Andere ist das einzige Seiende, das ich töten wollen kann...

Liebste RundbriefleserIn,

ich verzichte im Folgenden darauf Dich verstehen zu wollen und verzichte auch auf's beherrschen! Statt dessen ziele ich auf Deine vollständige Verneinung. Weniger kryptisch ausgedrückt: "Ich muss dich vernichten." (vgl. Rocky IV)

Was mich daran hindert ist Deine niemals vorhersehbare Reaktion auf meine mords Drohung.Mehr lesen...

Rundbrief 9/2014: Wir danken Dir dafür!

Liebste RundbriefleserInnen,

wie fast jeden Tag auch im Urlaub: Internet und Kaffee.

Danach treffe ich auf Fremde die mir in geübter Toleranz friedlich mit (Pfälzer Wein) zuprosten. Ich bin 3 Stunden vom Philosophenturm weg nach Éclaron-Braucourt-Sainte-Livière gebrummt. Dort  lagere ich hinter etlichen elsässischen Dörfern, die sich zunehmend entvölkern.

Jetzt kann ich mir den Heiligenschein friedlicher Koexistenz aufsetzen und in filmreifen Auftritten den Fremden ihre freundlichen Fragen beantworten,... Mehr lesen...

Rundbrief 8/2014: Über allen Gipfeln ist Ruh...

Liebste RundbriefleserInnen,

der schöne Sommermonat August ist von Pausen allerorten gezeichnet – fast als sei das Denken im Sommer auf Urlaubsreise unterwegs. Diesem gedankenverlorenen Taumel schließt sich das xenophile Philocafé nicht an. Wir werden statt dessen einen wissenschaftlichen Spaziergang in Freiburg unternehmen, dabei in ungeahnte historische Tiefen unseres kollektiven Bewusstsein eindringen und...Mehr lesen...

Rundbrief 7/2014: Und wie vergeb ich meine Schuld?

Liebste PhilosophInnen,

Niemand kann alles machen was er will.

Ich kann nicht Hausmann und guter Vater sein, 10 Kinder groß ziehen und zugleich Professor werden und zum Mond fliegen. Ich kann keinen finden der mir meine freien Gedanken bezahlt, kann die Gerechtigkeit auf der Erde nicht herstellen, den Krieg nicht beenden auch wenn ich es für die beste aller möglichen Handlungsoptionen halte.

Dabei ist es mir ganz und gar nicht Egal, wenn...Mehr lesen...

Rundbrief 5/2014: Und wie vergeb ich meine Schuld?

Liebe Freunde und Freundinnen der Weisheit,

die xenophilen Café-o-sofen haben in ihren kommenden Gesprächen die Themen: „Lust und Glück“ zum Gegenstand gewählt. Ich wundere mich über diese Wahl, lebe ich doch im Überfluss, in einem Garten der Lüste in dem ich ständig aufgefordert werde mir den Überfluss an Glück in den Magen zu laden.

Vielleicht wunder ich mich, weil ich mich momentan...Mehr lesen...

Rundbrief 4/2014: Mein Abgesang voll Freundlichkeit

Hoch verehrte Philosophen und Philosophinnen,

nachdem sogar Jesus am letzten Sonntag seinen Auferstehungsjahrestag hatte sind auch wir PhilosophInnen, die wir uns im letzten Philocafé auf die Spur des Todes begeben hatten, beim kommenden Philocafé wieder quicklebendig. Denn zum Abschluss der Reihe: "Glaubt, glaubt, sonst sind wir verloren!", soll es um ein ganz besonderes Lieblingsthema von mir gehen: Freundlichkeit.

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Rundbrief 3/2014: Wir fürchten uns nicht vor Teufel und Tod!

Meine verehrten MitphilosophInnen,

warum ich nichts fürchterliches mehr an Teufel und Tod finde?

Ich denke vor allem deshalb, weil ich mich beim letzten Philocafé zum Zen-Buddhistischen Philosophem "Nirgends-wohnen" in Luft aufgelöst habe. Nichts erschien im Voraus einigen RundbriefleserInnen schrecklicher, wie mir die Flut an Rückmeldungen zu bestätigen scheint.

Dabei steht das richtig bittere Ende noch bevor. Mehr lesen...

Rundbrief 2/2014: Eile mit Weile!

Hoch verehrte PhilosophInnen,

mein momentaner Vorrat an Langeweile ist längst aufgebraucht, meine Lebenswelt ödet mich an. Kein bisschen Zeit kann ich mehr an meinem Schreibtisch und im 11.Stock des Philosophenturms verbingen. Noch ein Moment länger und die ganze Last bringt mich um. Agenda? Mehr lesen...!

Rundbrief 1/2014: Spread the Word!

Liebste MitspielerInnen,

was meinen philosophischen Geist momentan beschäftigt sind drei Problemkomplexe:

  • Pragmatismus als Lebenskunst (Foucault: mit sich selbst befreundet sein),
  • Teilhabe des subjektiven, sinnvollen und kontinuierlichen Zeiterlebens an der objektiven Herrschaft der Zeit
  • Post-idealistische Wendungen romantischen Liebeslebens

Was meine materielle Ausstattung angeht... mehr lesen.

Rundbrief 12/2013: Kausalketten die keinen Sinn ergeben

Liebste MitphilosophInnen,

eigentlich wollte ich in diesem Monat einen Rundbrief mit ganz vielen tollen Neuigkeiten schreiben. Ungefähr im Stil vom letzten Rundbrief und mit folgenden Inhalten:

  • Ich gehe immer noch langsam pleite und brauche Dein Geld.
  • Ich habe meine Webseite renoviert.
  • Ich habe nochmal übers Symposion 2013 nachgedacht und das dokumentiert.
  • ...mehr lesen.

Rundbrief 11/2013: Gebt dem Unsag- und Undenkbaren das Licht!

Liebste MitphilosophInnen.

Für PhilosophInnen gibt es mehr Raum als nur das Sag- und Denk-bare. Mein niemals ausreichend verbalisierbarer Raum beginnt als abgründige Kante mit der Verliebtheit. Ein scheuer Blick in diesen Liebesabgrund, den Immanuel Kant hinter die "Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrung" verlegt hat und Sigmund Freud mit Abscheu als Pathologie abgewies, macht mich schwindelig.

Friedrich Nietzsche und Georg Büchner sprechen ...mehr lesen

Rundbrief 10/2013: Glaubt, glaubt sonst sind wir verloren

Liebe Rundbrief EmpfängerInnen,

Einiges bleibt für immer gleich:..........................................

(hier darfst Du selbst ein Beispiel eintragen)

Anderes verändert sich ständig:........................................

(hier darfst Du noch ein gutes Beispiel eintragen)

Manche Dinge kehren ewig wieder:....................................

(hier darfst Du ein weiteres Beispiel eintragen)

Das Philocafé findet neuerdings am Sonntag, zwischen 15:00 und 17:00Uhr zur besten Kaffeezeit statt. Ich bin hierfür an meinen Ausgangsort, die Pro Seniore Residenzbibliothek zurückgekehrt. Ich habe eine neuen Philocafé Reihe konzipiert: „Glaubt, glaubt sonst sind wir verloren!“ Mehr zur neuen Reihe lesen...

Den Anfang der Reihe ...mehr lesen.

Rundbrief 9/2013: Was ist Philosophie?

WAS IST PHILOSOPHIE und WARUM ÜBERHAUPT PHILOSOPHIE?

Ein paar Anregungen aus meinem, durchaus nicht widerspruchsfreien Philosophieverständnis:

  • Philosophie ist die sinnvolle Deutung der eigenen Angelegenheiten, denn in seiner Lebenswelt weiß jeder selbst am besten Bescheid.
  • Philosophie ist die Kunst des systematischen und wissenschaftlichen Denkens, sie erfordert objektives und sachliches Denken.
  • Philosophie ist ...mehr lesen

Rundbrief 7/2013: Quo vadis Philocafe? Investionen in die Liebe des Lebens!

was ist Philosophie und was ist Philosophie nicht? Das entscheidet im Philocafe jeder und jede für sich selbst. Denn alle kennen ihre Lebenswelt selbst am besten und entsprechend können alle den Sinn dieser Lebenswelt für sich selbst am besten sinnvoll auslegen. Das gilt im Philocafe jedoch nicht im Kapitalismus...
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Rundbrief 6/ 2013: Kapitalimus, halt's Maul und hör zu!

Manche habe ich schon behaupten hören, dass ich mich den ganzen Tag lang nur vor dem PC rumdrücken würde. Das stimmt an manchen Tagen tatsächlich. Sehr viel Freizeit habe ich in Technik und Layout von Webseiten investiert. Daraus erwuchs meistens noch mehr Arbeit, denn die Seiten wurden mit Inhalten befüllt, in sozialen Netzwerken verlinkt und mit Rundbriefen vertrieben....
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Rundbrief 5/2013: Auf eigenes Risiko!

Risiken, also die Möglichkeiten von negativen Ereignissen, die durch innere oder äußere Verletzbarkeit mitverursacht und durch entsprechende Vorkehrungen verhindert werden können, sind so alt wie die Menschheit. Über aktuelle Risiken...
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Rundbrief 4/2012: Deine Gewalterfahrungen

Ich finde, es kann nichts schöneres geben als schreiende Kinder und streitende Eltern in meinem Lieblingssupermarkt zu beobachten. Ich höre so gerne den Päarchen-Kunden bei ihren Argumentationen über diesen oder jenes, über Kaffee, Toast, Kuchen oder Kornflakes zu. Mich reizt dabei der schmale Grad zwischen Streit und Diskussion den sie bei ihrem Tanz immer wieder gefährlich zu verlassen drohen: „Tyrann! Prinzipienreiter! Du liebst mich nicht!...“
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