Kindsgeburt, Vertrauen und Mut

Hochverehrte Leser*innen,

ein kurzes Gedicht oder einen sinnfälligen Spruch über Licht, Frieden und Geburt zu finden ist nicht einfach. Bitte sendet mir ein solches Gedicht oder Spruch! Zu gewinnen gibt es eine Geburtskarte meiner kleinen Tochter auf der eben jenes Gedicht verwendet wird.

Philocafé gibt es 2018 im Wonnemonat keines. Statt dessen steht die Geburt einer weiteren Tochter ins Haus. Bitte habe Verständnis für meine mir selbst unverständliche Situation. Darüber hinaus gibt es überhaupt kein Philocafé mehr – zumindest in der Pro Seniore Residenzbibliothek. Bitte sendet mir Eure Ideen für einen anderen ansprechenden Ort für das Philocafé. Schön wäre überdies wenn dieser Ort Verständnis für die finanziellen Nöte eines freischaffenden Sozial- und Xenosophen aufweist.

Wegen der Datenschutzerklärung braucht Ihr Euch bei mir keine Sorgen zu machen. Am Ende meines Rufs findet Ihr regelmäßig einen Knopf. Wer den Knopf drückt erhält keinen monatlichen RuF mehr. Auf meiner Webseite habe ich eine Datenschutzerklärung für alle Fälle hier zugefügt. Die schönste E-Mail zu neuen Datenschutzerklärung hat mir übrigens die übereifrige Dagmar Große vom EWF gesendet. Ich würde Euch gerne Ihren Text in den RuF kopieren. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das nicht schon wieder gegen die Datenschutzrichtlinien verstößt.

Liebe Denker*innen zu guter Letzt möchte ich Euch noch einen folgenschweren Entscheid mitteilen. Der monatliche sozio- und xenophile Rundbrief heißt gar nicht mehr Rundbrief. Er heisst jetzt RuF. Das ist ein Akronym für „Realität und Fantasie“ und zugleich der Titel eines sozial-xenophilen Magazins, dessen erste Nummer ich vor 20 Jahren zusammen mit Freunden verschenkt habe. Einen Teil des Titelblatts möchte ich Euch ungern vorenthalten. Er ziehrt den Kopf des RuFs im Monat Mai 2018.

Viel Freude und gut,

Nils

3 Gedanken zu „Kindsgeburt, Vertrauen und Mut“

  1. Das „Wunder“ besteht darin, dass überhaupt Menschen geboren werden, und mit ihnen der Neuanfang, den sie handelnd verwirklichen können kraft ihres Geborenseins. (…) Dass man in der Welt Vertrauen haben und dass man für die Welt hoffen darf, ist vielleicht nirgends knapper und schöner ausgedrückt als in den Worten, mit denen die Weihnachtsoratorien „die frohe Botschaft“ verkünden: „Uns ist ein Kind geboren.“

    Hannah Arendt: Vita activa oder Vom tätigen Leben 1994, 243.

    Euch allen alles Liebe und Gute

    Michaela

  2. Eh man auf diese Welt gekommen
    und noch so still vorliebgenommen,
    da hat man noch bei nichts was bei;
    man schwebt herum, ist schuldenfrei,
    hat keine Uhr und keine Eile
    und äußerst selten Langeweile.
    Allein, man nimmt sich nicht in Acht,
    und schlupp! ist man zur Welt gebracht.
    Wilhelm Busch

    Liebe Grüße,
    Leonie

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